Schulpastoral beginnt beim Menschen.
Bei dem, was Schüler*innen, Lehrkräfte und alle anderen Menschen in der Schule erleben. Bei ihren Fragen und Hoffnungen, ihren Erfolgen und ihrem Scheitern, ihrer Freude und ihrer Trauer.
Als Kirche wollen wir an diesem Lebensort präsent sein – offen für alle Menschen, unabhängig von Religion, Konfession, Herkunft, Geschlecht oder sexueller Identität. Schulpastoral schafft Räume, in denen Menschen Gemeinschaft erfahren, zur Ruhe kommen, Sinn suchen, Glauben entdecken und Unterstützung finden können.
Dabei geht es nicht darum, Kirche einfach in die Schule zu übertragen. Schulpastoral nimmt Schule als eigenen Lebensraum ernst und entwickelt ihre Angebote gemeinsam mit den Menschen, die ihn gestalten.
Unser Handeln orientiert sich an vier Grundvollzügen christlichen Lebens:
Da sein.
Menschen begleiten und unterstützen.
Leben und Glauben feiern.
Räume für Spiritualität, Stille und die Suche nach Gott eröffnen.
Sinn erschließen.
Das Leben zur Sprache bringen und gemeinsam nach Orientierung fragen.
Gemeinschaft erfahrbar machen.
Begegnung ermöglichen und Schule als einen Ort gestalten, an dem Menschen miteinander leben können.
So verstehen wir Schulpastoral: mitten im Leben. Mitten in der Schule.
